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Der Begriff der ‚stillen Reserven’ kommt aus der Buchhaltung bzw. dem Steuerrecht. Grob gesagt heißt das, dass ein Vermögenswert eines Unternehmens (wenn er jetzt auf dem Markt verkauft würde) mehr wert ist, als der Betrag zu dem er in den Büchern (= Bilanz) steht. Dazu ein Beispiel: Kaufen Sie eine Immobilie, um sie anschließend zu vermieten, können Sie einen Teil davon steuerlich geltend machen (= abschreiben), weil davon auszugehen ist, dass Ihre Investition, auch wenn es sich um eine Immobilie handelt, über die Jahre durch Abnutzung an Wert verliert. Somit sinkt der steuerliche Wert der Immobilie von Jahr zu Jahr. Wenn Sie aber beim Kauf aufgepasst haben und das Gebäude auch gut gepflegt wurde, sollte Ihre Immobilie bei einem Verkauf einen höheren Preis erzielen, als Sie bezahlt haben. Diese Differenz zwischen dem Wert im Steuerbescheid und dem Marktwert bezeichnet man als ‚stille Reserve’.
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